Gesetzeskunde

 

Gesetzeskunde

 

der Heilpraktiker darf grundsätzlich alles, was nicht verboten ist.

 

dass bedeutet in der Praxis, dass die Grenzen der heilpraktischen Tätigkeit, sich im Rahmen der gesetzlichen Einschränkung bewegen, als auch den Einschränkungen die sich aus der Berufsordnung und den ethischen Aspekten des Berufstandes ergebenden Rahmen.

 

Am 17.02.1939 wurde das Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung (Heilpraktikergesetz) eingeführt. Dieses wurde die rechtliche Grundlage, für die Tätigkeit des Heilpraktikers in Form einer Berufszulassung. Die bis dahin allgemeine Kurier-freiheit, wurde durch die Einführung dieses Gesetzes und den dazu erlassenen Durchführungs-verordnungen aufgehoben.

 

Die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde wurde somit von einer "staatlichen Erlaubnis" abhängig.

Somit entstand eine Nachweispflicht für "nicht bestallte" Mediziner, dass die Ausübung ihrer heilkundlichen Tätigkeit, keine "Gefahr für die Volksgesundheit" darstellt.

 

Eigentlich bedingte die Einführung des Heilpraktikergesetzes die Zielsetzung, dass zukünftig nur bestallte Ärzte die Heilkunde ausüben dürfen und auch die Schulen der Heilpraktiker ver-schwinden, und somit die bisherige Kuriefreiheit ihre Existenz verliert.

 

Dieses änderte sich jedoch am 23.05.1949, nach dem Inkrafttreten des Grundgesetzes (GG), insbesondere durch Art. 12 I GG, Freiheit der Berufswahl und Art. 19 GG.

 

Ürsprünglich wurde das Heilpraktikergesetz als "Eliminationsgesetz" eingeführt, nach der Einführung des Grundgesetzes jedoch, wurde das Heilpraktikergesetz somit zu einem "Heilpraktikerzulassungsgesetz".

 

 

Heilpraktikergesetz

 

das Heilpraktikergesetz

 

(Gesetz über die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung) vom 17.02.1939 hat den Zweck, der Bevölkerung einen ausreichenden Rechtsschutz gegenüber Gesundheitsgefährdungen durch Unberufene zu geben.

 

Sowie zum Schutz vor unkundigen Händen von Scharlatanen und Kurpfuschern.

 

Gleichzeitig bildet das Heilpraktikergesetz die Rechtsgrundlage für die Tätigkeit des Heilpraktikers.    

 

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Hygieneschutzgesetz

 

das Hygieneschutzgesetz

 

(alt: Infektionsschutzgesetz)

das Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen ( IfSG)

 

der Zweck des Gesetze ist es, übertragbare Krankheiten beim Menschen vorzubeugen,Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern.

 

 

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Arzneimittelgesetz

 

das Arzneimittelgesetz

 

das Gesetz über den Verkehr mit Arzneimittel (AMG)

der Zweck des Arzneimittelgesetzes ist eine ordnungsgemäße Arzneimittelversorgung von Mensch und Tier und für die Sicherheit im Verkehr mit Arzneimittel zu sorgen.

 

Besonders für die Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit nach der gültigen Vorschrift.

 

 

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Betäubungsmittelgesetz

 

das Betäubungsmittelgesetz

 

 das Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmittel (BtMG) der Zweck des Betäubungs-mittelgesetzes ist, die Sicherheit im Verkehr mit Betäubungsmittel zu regeln sowie dem Schutz von Mensch und Tier beizutragen.

 

Es umfast u. a. die Art und Weise der Verschreibung von BtM die Höchstmengen und die Kombinationen und regelt auch die Dokumentation des Verbleibs von BtM.

 

 

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aktuelle gesetzliche Änderungen

 

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